Über mich

Dr. Achim Wesjohann

 

Persönlicher und beruflicher Werdegang

Geboren am 24.06. 1970 in Melle (Niedersachsen)

1990 Abitur

1990/1991 Zivildienst (Arbeit mit geistig und mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen)

1991 bis 1995: Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Neueren Geschichte und Politikwissenschaft) in Münster

1995 bis 1997 Fortsetzung des Studiums in Dresden

1997 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden

seit 2005 Parlamentarischer Berater der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag (Referent für Grundsatzfragen, Rechtsextremismus, Demografischer Wandel und Europapolitik)

seit November 2010 Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag.

 

Politisches und sonstiges Engagement

Ab 1991 hochschulpolitisches Engagement (u.a. bei der Uni-GAL, der grün-alternativen Hochschulliste in Münster)

Juni 1995 bis Juni 1996 Mitglied der PDS Dresden

August 1998 Eintritt bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

2002/2003 aktiv in der Initiative „Hilfe für Dresden –Bürger helfen Bürgern“ (anlässlich des Hochwassers im August 2002)

2003 Gründungsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Europa bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen (Sprecher der LAG bis 2005)

seit 2004 Mitglied im Bildungswerk weiterdenken in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. (2004/05 und 2009 bis 2016 Mitglied des Vorstandes)

2004-2009 Ortsbeirat in Dresden-Neustadt; 2009-2019 stellvertretender Ortsbeirat

Februar 2005 bis Juni 2008 Stadtvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dresden

2005 Mitinitiator des Bürgerbegehrens „WOBA erhalten!“

2009: Direktkandidat zur sächsischen Landtagswahl im Wahlkreis 48 (Dresden 6)

seit 2011: Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft GewerkschaftsGrün bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen.

2013 bis 2018 Mitglied des Vorstandes des Kulturbüros Sachsen e. V.

2014: Direktkandidat zur sächsischen Landtagswahl im Wahlkreis 42 (Dresden 2)

2016-2018 erneut Stadtvorstandssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dresden

 

Veröffentlichungen

Simplicitas als franziskanisches Ideal und der Prozeß der Institutionalisierung des Minoritenordens, in: Gert MELVILLE / Jörg OBERSTE (Hgg.), Die Bettelorden im Aufbau. Beiträge zu Institutionalisierungsprozessen im mittelalterlichen Religiosentum (Vita regularis 11), Münster 1999, S. 107-167.

ut … stultus vel fatuus putaretur. ‚Fehltritte‘ früher Franziskaner?, in: Peter von Moos (Hg.), Der Fehltritt. Vergehen und Versehen in der Vormoderne (Norm und Struktur 15), Köln/Weimar/Wien 2001, S. 203-234.

Überschüsse an Armut. Mythische Grundlegungen mendikantischer Armutsauffassungen, in: Gert MELVILLE / Annette KEHNEL (Hgg.), In proposito paupertatis. Studien zum Armutsverständnis bei den mittelalterlichen Bettelorden (Vita regularis 13), Münster 2001, S. 169-201.

Individualitätsbewußtsein in frühen franziskanischen Quellen? Eine Suche nach Indizien, in: Gert MELVILLE / Markus SCHÜRER (Hgg.), Das Eigene und das Ganze. Zum Individuellen im mittelalterlichen Religiosentum (Vita regularis 16), Münster 2002, S. 225-267.

Das Französisch des Franziskus. Mutmaßungen über einen Charismatiker, in: Reinhardt BUTZ / Jörg OBERSTE (Hgg.), Studia monastica. Beiträge zum klösterlichen Leben im christlichen Abendland während des Mittelalters (Vita regularis 22), Münster 2004, S. 325-344.

Flüchtigkeit und Bewahrung des Charisma, oder: War der heilige Dominikus etwa auch ein Charismatiker?, in: Giancarlo ANDENNA / Mirko BREITENSTEIN / Gert MELVILLE (Hgg.), Charisma und religiöse Gemeinschaften im Mittelalter. Akten des 3. Internationalen Kongresses des „Italienisch-deutschen Zentrums für Vergleichende Ordensgeschichte“ in Verbindung mit Projekt C „Institutionelle Strukturenreligiöser Orden im Mittelalter“ und Projekt W „Stadtkultur und Klosterkultur in der mittelalterlichen Lombardei. Institutionelle Wechselwirkung zweier politischer und sozialer Felder“ des Sonderforschungsbereichs 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“ (Dresden, 10.-12. Juni 2004) (Vita regularis. Abhandlungen 26), Münster 2005, S. 227-260.

Mendikantische Gründungserzählungen im 13. und 14. Jahrhundert. Mythen als Element institutioneller Eigengeschichtsschreibung der mittelalterlichen Franziskaner, Dominikaner und Augustiner-Eremiten (Vita Regularis, Abhandlungen 49), Berlin 2012.

Außerdem:

Beiträge zu Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag (Hg.), Die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Strategie und Ideologie, Dresden 2006.

Einleitung zu Tu was gegen Rechts – Was Kommunalos wissen sollten, hg. v. DAKS e.V., Leipzig 2009, S. 7-14.

Mit Miro Jennerjahn: Grundzüge rechtsextremer Ideologie, in: Ebd., S. 17-23 [online auch verfügbar unter: http://www.miro-jennerjahn.eu/texte-und-reden/grundzuege-rechtsextremer-ideologie/]

Von allem etwas: Fraktionsgeschäftsführung umfasst viele Aspekte der Arbeit im Parlament, in: Political Science Applied. Zeitschrift für angewandte Politikwissenschaft (PSCA), Heft 5 (April 2015), Wien und Kleve 2015, S. 34f. [http://www.psca.eu/uploads/MleCMS/Issue%20V%20complete.pdf]