Archiv für die Kategorie „Gegen Nazis“

Eine (sicherlich unbefriedigende) Antwort

Montag, 12. Februar 2018

Der Dresdner Blogger ?Stefanolix? twitterte neulich:
?Das Konzept ?gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? wurde ursprünglich erdacht, um vom Linksextremismus abzulenken(?.).?
Darauf reagierte ich mit:
?Nette kleine Verschwörungstheorie?
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Nachbetrachtungen

Dienstag, 24. Januar 2017

Was der AfD ja hervorragend gelingt, ist die Erlangung von Aufmerksamkeit. Dass sie ?totgeschwiegen? werde, glauben nur noch die völlig Bekloppten. Nein, vielmehr springen Medien und Politik zielsicher auf jede AfD-Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Und das ist das Problem: Über echte Probleme wird nicht mehr diskutiert, weil die AfD die Themen vorgeben darf.
Dass die strukturellen Probleme, vor denen unser Land steht, auf Flüchtlinge zurückzuführen seien, ist eine absurde Vorstellung, aber alle tun so, als sei genau das der Fall. Also reden wir über eine angebliche ?Flüchtlingskrise? statt über die realen Krisen, in denen wir stecken. Und wir reden über die Rede des Björn Höcke, die er am 17. Januar 2017 in Dresden vor einem Haufen Gesinnungsgenossen gehalten hat. (more…)

Zur AfD

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Es ist ein bisschen lästig, mit zwei Blogs zu hantieren (der eine ist etwas “privater” als der andere). Ich verweise hier mal auf Anmerkungen zum Umgang mit der AfD, die ich woanders niedergeschrieben habe:
http://achim-wesjohann1.de.v079870.kasserver.com/?p=130

Was jetzt nicht zu tun ist

Mittwoch, 23. November 2011

Die Diskussion darüber, ob ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD eingeleitet, oder besser: versucht, werden sollte, hat wieder Konjunktur angesichts der Tatsache, dass wieder etwas ?passiert? ist ? bzw. dass herausgekommen ist, dass bisher ungeklärte Morde, die in den letzten elf Jahren begangen wurden, das Werk von Neonazis waren. (more…)

Gedenken

Samstag, 26. Februar 2011

Mein Kreisverband hat am 22.2. 2011 was Kluges beschlossen:
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Das Gesetz zum Gedenken

Donnerstag, 20. Januar 2011

Als der Dresdner CDU-Abgeordnete Lars Rohwer nach dem 13. Februar 2010 in einer Pressemitteilung feststellte, dass das neue sächsische Versammlungsrecht es ermöglicht habe, ?den Dresdnern ihren Tag der Erinnerung an die Zerstörung der Stadt vor 65 Jahren zurückzugeben?, hat er damit nicht nur eine unbewiesene Behauptung aufgestellt, sondern auch unbewusst deutlich gemacht, worum es beim Versammlungsgesetz, das die CDU-FDP-Koalition zuvor für Sachsen beschlossen hatte, eigentlich ging: nämlich eine ?Lex 13. Februar? für Dresden zu schaffen. (more…)

Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!

Sonntag, 5. September 2010

Es gehört zu den scheinbar unerfindlichen Behauptungen einer lautstarken Teilöffentlichkeit, dass ein Thilo Sarrazin geradezu politisch verfolgt und in seinen Grundrechten eingeschränkt werde. Denn Herrn Sarrazins Meinungsfreiheit kann ja wohl schwerlich eingeschränkt sein, wenn man heutzutage an keinem Tag mehr das Radio einschalten oder die Zeitung aufschlagen kann, ohne mit irgendeiner neuen Pöbelei oder schwachsinnigen These des Herrn S. belästigt zu werden. (more…)

ExtremismusbegriffskritikerInnenkritik

Dienstag, 27. April 2010

Ein z.Zt. äußerst beliebtes Thema bei antifaschistisch engagierten Menschen ist die Kritik des Extremismus-Begriffs. Die Problematik dieses Begriffs liegt sicherlich darin, dass das Schema einer demokratischen ?Mitte?, die durch ?Ränder? bedroht wird, zur Beschreibung der gesellschaftlichen Realität wenig geeignet ist. Gesellschaftliche Erscheinungen wie Rassismus oder Homophobie sind keine ?Randphänomene? und sie werden auch nicht beseitigt werden können, wenn sie als solche wahrgenommen werden.
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Es hat tatsächlich geklappt!

Sonntag, 14. Februar 2010

Erstmals konnte in Dresden ein Naziaufmarsch anlässlich des 13. Februars in Dresden von Anfang an verhindert werden. (more…)

Neustadt – nazifrei! (?)

Freitag, 5. Februar 2010

So wie es aussieht, bemühen sich die verantwortlichen Behörden gerade sehr darum, dass die Menschenkette, die laut Aufruf am 13. Februar die Dresdner Innenstadt “wie ein symbolischer Wall umschließen” und sie so “vor dem Eindringen Rechtsextremer schützen” soll, auch wirklich rein symbolischer Natur bleibt. Zwischen dem Schutz und der Nazi-Großkundgebung soll noch die Elbe liegen – doppelt geschützt hält besser – und die Nazi-Großkundgebung soll am Bahnhof Neustadt durchgeführt werden.
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